Download e-book for kindle: Die Haftung Dritter in Deutschland und Italien: Eine by Carlotta Rinaldo

By Carlotta Rinaldo

Ausgangspunkt der Arbeit ist das challenge der Qualifizierung des grauen Haftungsbereichs an der Grenze zwischen Delikt und (Quasi-)Vertrag, dort wo keine eindeutige Vertragsbeziehung zu erkennen ist, aber gleichzeitig eine Relation vor dem schädigenden Ereignis besteht, welche die Konstellation näher zum vertraglichen Haftungsbereich bringt. Gesucht wird ein roter Faden in Deutschland und in Italien für die Bewältigung von handelsrechtlichen Haftungsfällen. In diesen Rechtsordnungen ist ein gewisser development zur Konvergenz trotz der bedeutsamen Unterschiede im Haftungssystem zu erkennen, so dass eine rechtsvergleichende examine besonders interessant ist. Paradigmenhaft werden die Haftung der accomplice in einer Gesellschaft freier Berufe und die Dritthaftung der Ratingagenturen analysiert. Die Vielfältigkeit dieser Beispiele ermöglicht es, die Trennlinie zwischen den Haftungsbereichen zu zeichnen und die Besonderheiten der Haftung im handelsrechtlichen Bereich zum Ausdruck zu bringen.

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Get Der Haakjöringsköd-Fall als klassisches Beispiel für den PDF

By Hannah Volmer

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, notice: eleven Punkte, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Rechtsgeschichtliches Seminar, Sprache: Deutsch, summary: „Falsa demonstratio non nocet“ und „Auslegung vor Anfechtung“ – jeder Erstsemesterstudent der Rechtswissenschaft kennt diese Grundsätze und verbindet sie direkt mit dem sogenannten Haakjöringsköd-Fall (RGZ ninety nine, 147), dem „klassischsten“ Fall („Musterbeispiel“/„Schulbeispiel“) auf diesem Gebiet. Er gilt zugleich als der Fall, der in der Rechtsprechung die Wende hinsichtlich des subjektiven Fehlerbegriffs im Mängelgewährleistungsrecht („Geburtsstunde“) gebracht hat. Und endlich ist dies der Fall, der in der Literatur auf höchst unterschiedliche Weise interpretiert wird und zum Teil für heftige Kritik hinsichtlich der Notwendigkeit beider genannten Grundsätze gesorgt hat.

Erstaunlich ist jedoch, dass das Reichsgericht in seinen Entscheidungsgründen weder den Grundsatz „falsa demonstratio non nocet“ ausdrücklich genannt hat, noch dass es eine allgemeine Definition des subjektiven Fehlerbegriffs geliefert hat (oder das Wort „Fehler“ überhaupt verwendet hat), obwohl gerade bei einer Abkehr von der alten Rechtsprechung zum objektiven Fehlerbegriff davon auszugehen wäre.

Ziel und Zweck dieser Seminararbeit ist es deshalb, die historische Entwicklung des bereits Gelernten nachzuvollziehen und die im Studium vermittelten Grundsätze kritisch zu hinterfragen. Zu erörtern sind im Besonderen die Frage der (historischen) Bedeutung des Urteils und die geschichtliche Entwicklung, sowie die Existenzberechtigung des Grundsatzes falsa demonstratio non nocet und des subjektiven Fehlerbegriffs. Der Beitrag gliedert sich wie folgt: Zunächst werden Sachverhalt und Entscheidungsgründe des Falles dargestellt, sodann wird die historische Entwicklung vor und nach der Entscheidung hinsichtlich der beiden Grundsätze, das heißt die Hintergründe und Auswirkungen, erläutert. Im zweiten Teilkomplex dieser Arbeit werden die Grundsätze reflektiert untersucht und kritisch hinterfragt. Es folgt eine Auseinandersetzung mit der Kritik der Literatur, die mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse endet.

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Read e-book online Baurecht in der Praxis: Grundlagen - Dokumentation - Vergabe PDF

By Rainer Kurbos

Das bewährte Standardwerk beschreibt wichtige Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Thema Bau mit allen gesetzlichen Neuerungen und Änderungen. Dargestellt werden die Rechtsgrundlagen für das Zusammenwirken der Baustellenbeteiligten, die Dokumentationsverpflichtungen, die Prüf- und Warnpflicht, typische Bauvertragsklauseln sowie ÖNORM-Bestimmungen anhand praktischer Beispiele. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Mängel und Schäden und Gewährleistungs- und Produkthaftungsbestimmungen.

Neu in der 7. Auflage

Inklusive neuer OIB-Richtlinien
Rechtliche Folgen von Online-Einkäufen für Häuslbauer

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Anders sein bei der Polizei - Problem oder Vorteil? (German - download pdf or read online

By Florian Paul

Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug, observe: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Juristische Fakultät), Veranstaltung: Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft, Sprache: Deutsch, summary: Der Schutzmann, der für Recht und Ordnung sorgt, ist der klischeehafte Inbegriff des Polizisten. Er ist, wie der identify schon sagt, männlich, ein respektabler Ansprechpartner für den Bürger auf der Straße und er ist Deutscher, wie es bis 1990 auch faktisch der Fall sein musste.

Dieser Essay beschäftigt sich mit den Abweichungen von diesem klischeehaften „Idealbild“ des Polizeibeamten: Etwas mehr als ein Drittel der neu eingestellten Beamten sind Schutzfrauen und auch die zunehmende Zahl der Polizeibeamten mit Migrationshintergrund weichen das oben skizzierte Bild des klassischen Schutzmannes auf. Mehr noch: Das Bild des guten Schutzmannes wirkt überholt und wenig beeindruckend beim Anblick einer martialisch auftretenden Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE).

Es warfare bis in die 1980er Jahre nicht selbstverständlich, dass Frauen Zugang zur Berufssparte Polizei haben und bis in die 1990er Jahre, wie bereits erwähnt, sogar according to Gesetz unmöglich, dass Migranten Teil dieser company sein können. Auch waren Sondereinheiten wie die BFE, Inbegriff der Durchsetzung des Gewaltmonopols des Staates, bis 1985 unbekannt. Die Polizei hat sich weiter entwickelt und es gibt mittlerweile viele Arten, den Beruf des „Schutzmannes“ auszuüben.

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Read e-book online Stiftung und Governance Kodex: Ein PDF

By Bodo Schmidt-Schmiedebach

Bodo Schmidt-Schmiedebach untersucht, ob
die Übertragung und Einbettung des Comply-or-Explain-Mechanismus
des Deutschen company Governance Kodex (DCGK) in das deutsche Stiftungsrecht
eine zweckmäßige Regulierungsoption zur Kompensation des Schutzdefizits der
Stiftung ist. Basierend auf einem Vergleich mit dem Regelungsregime der
börsennotierten Aktiengesellschaft setzt sich der Autor kritisch mit dem
Mechanismus nach § 161 AktG auseinander und entwickelt Ansätze zu dessen
umfassender Optimierung. Im Zuge einer Anpassung an die rechtlichen und
tatsächlichen Besonderheiten sowohl der Stiftung als auch des Nonprofit-Sektors
entwirft er einen beginning Governance Kodex-Mechanismus und beleuchtet dabei
eingehend die Rollenverteilung zwischen Staat und Stiftungssektor sowie die jeweils
erforderlichen Durchsetzungsmechanismen. 

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Get Arbeitsrecht in Krise und Insolvenz: Aktuelle Entwicklungen PDF

By Patrick Mückl

Das RWS-Skript bietet eine aktuelle Zusammenfassung des sanierungs- und insolvenzbezogenen Arbeitsrechts. Auf der Grundlage der relevanten gesetzgeberischen Maßnahmen und gerichtlichen Entscheidungen des des Jahres 2014 werden deren wesentliche Inhalte dargestellt, bewertet und mit Handlungshilfen für die praktische Umsetzung fortentwickelt. Die Schwerpunkte des Werkes sind u.a. die gesetzlichen Neuerungen in Deutschland und Europa, die Insolvenzanfechtung und die Haftung des Insolvenzverwalters. Es geht um die Themen Differenzlohn, Freistellung, Vergütung, Arbeitszeit und Fehlzeiten sowie um die Beendigung von Arbeitsverhältnissen. Ausführlich dargestellt werden die übertragende Sanierung, der Betriebsübergang und die Betriebsänderung. Des Weiteren beschäftigt sich der Autor mit sanierungsrelevanten tarifrechtlichen Entwicklungen und mit aktuellen betriebsverfassungsrechtlichen Fragen. Steuer- und sozialversicherungsrechtliche sowie prozessuale Fragen bilden ebenfalls einen wichtigen Schwerpunkt des Buches.

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Get Die Gewährleistungshaftung im deutschen Kaufrecht. Die PDF

By Dirk Sturm

Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / BGB AT / Schuldrecht / Sachenrecht, be aware: 1,5, Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln (Deutsche Versicherungs- Akademie Köln), 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Zeitlich weit voraus warfare es damals Ernst Rabel der mit seinen Vorarbeiten, beginnend 1928 erstmalig, die Grundlage für ein vereinheitlichtes Kaufrecht über den internationalen Kauf von beweglichen Sachen (EKG) und den Abschluss von internationalen Kaufverträgen über bewegliche Sachen (EAG) schaffte.
„Es gilt, eine Bresche zu schlagen für die Vereinheitlichung des Schuldrechts, für die Annäherung der Rechtssysteme, wo kein sachlicher Grund es rechtfertigt, dasselbe challenge verschiedenen Lösungen zuzuführen.“
Allerdings erlangten die Haager Kaufgesetzte kaum praktische Bedeutung, used to be wohl unter anderem daran lag, dass von den 28 teilnehmenden Staaten, die die Schlussakte unterzeichneten, nur neun Staaten das Abkommen wirklich ratifizierten. Für die Bundesrepublik traten die Kaufgesetze EKG und EAG am 16.04.1974 in Kraft. Auch erlangten sie ihre eigentliche Bedeutung nicht in einer erfolgreichen Kaufrechtsvereinheitlichung, sondern vielmehr darin, dass sie die Grundlage und der Ausgangspunkt für die Entwicklung eines neuen einheitlichen Kaufrechts wurden. Die Kommission der Vereinten Nationen für internationales Handelsrecht UNCITRAL unternahm dabei die ersten Schritte für eine internationale Kaufrechtsvereinheitlichung. Im Ergebnis dieser und weiterer Bemühungen wurde dann am 11.04.1980 das wichtige einheitliche Wiener UN-Kaufrecht (CISG) beschlossen. Es vereinheitlicht die materiellen Kaufrechte und löst damit das Haager Einheitskaufrecht ab.

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Download PDF by Elin Reiter: Wann gilt eine Selbsttötung als Unfall oder Unfallfolge?

By Elin Reiter

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, , Sprache: Deutsch, summary: Verstirbt ein in der gesetzlichen Unfallversicherung Versicherter, so stellt sich die Frage, ob seine Hinterbliebenen Ansprüche gegen den Träger der Unfallversicherung haben. Gemäß § sixty three I 2 SGB VII besteht ein Anspruch auf Leistungen nur, wenn der Tod infolge eines Versicherungsfalls eingetreten ist. Indem „der Tod infolge eines Versicherungsfalls“ Voraussetzung für die Leistungsansprüche der Hinterbliebenen ist, kann die Selbsttötung eines Versicherten, dessen Entschluss zur Selbsttötung von der versicherten Gefahr unabhängig gewesen ist, keine Ansprüche entstehen lassen. Haben jedoch betriebliche Umstände den Entschluss des Versicherten zur Selbsttötung erst hervorgerufen, so sind folgerichtig Ansprüche der Hinterbliebenen in Betracht zu ziehen.

Nach § sixty three I 2 SGB VII muss der Tod, um Leistungsansprüche auslösen zu können, rechtlich wesentliche Folge des Versicherungsfalls sein. Hiervon kann zum einen der Tod als Primärschaden, zum anderen auch der Tod als mittelbare Unfallfolge umfasst sein. Im Hinblick auf Selbsttötungen bedeutet dies, dass eine Selbsttötung Hinterbliebenenansprüche begründen kann, wenn sie als Arbeitsunfall i.S.d. § eight I SGB VII zu werten ist oder eine rechtlich wesentliche Folge eines vorherigen Versicherungsfalls darstellt.

Im Folgenden wird zunächst untersucht, ob die Selbsttötung das Tatbestandsmerkmal des Unfalls i.S.d. § eight I 2 SGB VII erfüllt und somit auch einen Arbeitsunfall darstellen kann. Anschließend wird erörtert, unter welchen Umständen die Selbsttötung als eine rechtlich wesentliche Folge eines Arbeitsunfalls bzw. einer Berufskrankheit zu werten ist. Diesbezüglich wird untersucht, welche Voraussetzungen ein isoliertes psychisches Trauma erfüllen muss, um als Arbeitsunfall anerkannt zu werden. Im Anschluss erfolgt eine kritische Darstellung der Entwicklung derjenigen Anforderungen, die die Rechtsprechung im Rahmen der haftungsausfüllenden Kausalität an die seelische Beeinträchtigung des Suizidanten gestellt hat.

Abschließend wird auf den rechtlichen Umgang mit Beweisschwierigkeiten eingegangen, die sich im Falle von Selbsttötungen nicht selten ergeben. Untersucht wird, ob § sixty three II SGB VII auch auf Selbsttötungen anzuwenden ist. Zudem wird dargelegt, inwiefern bei ungeklärtem Unfallverlauf die Schwierigkeiten der äußerlichen Unterscheidung von Arbeitsunfall und Selbsttötung von Bedeutung sind.

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Get Untersuchungs- und Eingriffsrechte privatgerichteter PDF

By Patrick Teubner

This paintings presents a severe research of the inquiry and intervention rights of research committees investigating within the inner most sphere in keeping with references to felony strategy laws in article forty four part 2 sentence 1 of the fundamental legislation of the Federal Republic of Germany (Grundgesetz - GG) and the legislation of parliamentary research committees (parlamentarische Untersuchungsausschussgesetz - PUAG). This research goals to outline the level and barriers of the inquiry and intervention rights and to supply a convention correct presentation of the inquiry and intervention rights of research committees investigating within the inner most sphere.

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Phishing. Welche Strafverfolgungs- und - download pdf or read online

By Philipp Pelka

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug, observe: 1,0, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Bielefeld (PVD), Sprache: Deutsch, summary: Phishing ist mittlerweile zu einer der aktuellsten und akutesten Deliktsformen im Bereich Cybercrime geworden. Aufgrund der hohen Verbrechenszahlen ist es angezeigt, sich mit dem Phänomen Phishing näher zu beschäftigen. Diese Arbeit befasst sich vorrangig mit dem elektronischen Zahlungsverkehr.
Welche Strafverfolgungs- und Präventionsmöglichkeiten stehen dabei der Polizei und weiteren Beteiligten zur Verfügung? Um diese Frage zu beantworten, wird für das Phänomen Phishing eine kriminalistische Deliktsanalyse durchgeführt. Eine Deliktsanalyse befasst sich mit dem Delikt, ihren Erscheinungsformen, den Bekämpfungsmöglichkeiten und gibt einen Blick auf die Gesamtheit des Phänomens. Es ist eine kriminalistische Methode zur Betrachtung der Delinquenz.

Im Rahmen der Deliktsanalyse wird zunächst auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Phishing eingegangen. Ziel ist es zu erfahren, wie komplex und clever dieses Phänomen ausgeführt wird. Im Anschluss soll anhand der polizeilichen Kriminalstatistik und den Bundeslagebildern des Bundeskriminalamtes verdeutlicht werden, inwieweit das Phänomen verbreitet und entwickelt ist. Anschließend werden die Täter und Opfer von Phishing näher beleuchtet, um ein besseres Verständnis für die Präventionsmöglichkeiten zu erlangen. Daraufhin wird aufgezeigt, inwieweit Phishing in Deutschland strafbar ist. Mit diesen Erkenntnissen werden dann die Strafverfolgungs- und Präventionsmöglichkeiten gegen Phishing näher erläutert. Dabei wird insbesondere auf die Präventionsmöglichkeiten der Banken und der Polizei eingegangen.

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